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Hunde am Fenster


Gedichte
 
erschienen 2008 im Verlag JUNG UND JUNG
ISBN: 978-3-902497-35-2
 
Zu meinen Gedichten gibt es nicht viel zu
sagen. Ich schreibe eher selten welche,
und wenn, dann seltsamerweise meist
gleich eine Menge davon, als wäre es eine
Art Spiel, zu meinem eigenen Vergnügen.
Worin dieses Vergnügen genau bestehen
mag? Selbst das könnte ich nicht so ohne
weiteres erklären, aber auf jeden Fall dürften
Überraschung und Schönheit
eine Rolle dabei spielen.
 
"Ich mag es, wenn sich in Gedichten etwas
Verblüffendes ergibt, wenn die scheinbaren
Zusammenhänge sehr schnell in Bewegung
geraten", schrieb ich einmal, nachdem ich um
ein paar diesbezügliche Äußerungen gebeten
worden war. Aber auch das klingt ein wenig
vage und ist es auch, aber mich zum eigenen
Schreiben lang und breit zu äußern, betrachte
ich nicht unbedingt als meine Aufgabe, die
Gedichte selbst sollten eigentlich reichen.
 
 
Wer traut sich hinaus, wenn draußen die bösen Wetter niedergehen und nicht einmal die Hunde vor die Tür wollen? So seltsam es auch klingen mag: das Gedicht traut sich, wie es sich überhaupt fast alles zutraut, jedenfalls das von Erwin Einzinger gepuzzelte. Selten hat sich das Unvorhergesehene, Unerwartete, ja Unerhörte so geistesgegenwärtig zu Versen gefügt wie hier. Wer aufzählen wollte, was da jeweils ohne alle Umstände in einem Gedicht zusammenkommt, den würde man ziemlich ungläubig anschauen, bis man′s denn selber liest und denkt: mein Gott, gewiß, so ist die Welt, sie könnte schlimmer sein. Erwin Einzingers Gedichte, aufgeweckt, heiter und von brillanter Virtuosität, sind ganz auf der Höhe des Könnens dieses Autors. Und auf der Höhe der Zeit.
 
Quelle: Homepage Verlag JUNG UND JUNG; www.jungundjung.at
 
06.09.2008:
Neue Zürcher Zeitung, Leopold Federmair (Rezension)

E r w i n    E i n z i n g e r