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Ein Messer aus Odessa


Gedichte
 
erschienen 2009 im Verlag JUNG UND JUNG
ISBN: 978-3-902497-58-1
 
Wer sich in dieses Buch begibt, der kann damit
rechnen, dass ihm die Welt ganz schön um die
gespitzten Ohren fliegen wird. Das ist aber kein
Grund, den Kopf einzuziehen, im Gegenteil: Man
sollte ihn aufrecht halten, damit einem nichts
entgeht von den Überraschungen, die einem hier
ohne Ende begegnen. Wer nur je ein Gedicht von
Erwin Einzinger gelesen hat, der weiß, dass Fülle
der Wahrnehmung und Vielfalt der Töne immer
gewährleistet sind und dass es sein Witz ist, der
dafür sorgt, dass sich niemand dabei den Magen
verstimmt. Einzingers Gedichte haben etwas
Helles und Blankes, was nicht zuletzt daran liegt,
dass Moral und Tragödie hier draußen vor
bleiben müssen.
 
Ansonsten ist alles Vorhandene gedichttauglich,
man muss es nur gelten lassen. Das gilt auch für die Menschen, die, eigenbrötlerisch und fremdbestimmt zugleich, dennoch souverän durch diese Gedichte geistern, als wollten sie nur mal eben ausprobieren, wie es sich in ihnen anfühlt. Offenbar gar nicht so schlecht.
 
Quelle: Homepage Verlag JUNG UND JUNG.
 
25.11.2009:
Falter, Sebastian Fasthuber (Rezension)

E r w i n    E i n z i n g e r